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Frühjahrskonzert des Musikvereins Eckartsweier

09.05.2016

Tolle Leistung des Musikvereins Eckartsweier beim Frühjahrskonzert am Samstag in der Festhalle (Artikel in der Kehler Zeitung am 09. Mai 2016, Autor Klaus Elff)

Frühlingskonzert 2016 / © Klaus Elff
 

Nicht enden wollte der Beifall am Schluss eines begeisternden Konzerts des Musikvereins Eckartsweier am Samstagabend in der Halle an der Schutter.

Drei Zugaben musste der Musikverein Eckartsweier am Ende seines Frühjahrskonzerts am Samstagabend geben, der anhaltende Beifall der vollen Halle ließ keinen anderen Schluss zu.

Die beiden Orchestermitglieder Susanne Krieg und David Bohnert führten durch ein sehr interessantes und abwechslungsreiches Programm, das Dirigent Bernhard Hoffmann für den Abend zusammengestellt hatte. Zwei Themen kennzeichneten die Musikstücke. Der erste Block vor der kleinen Pause lief zum Thema »Afrika« und begann mit »Africa – Ceremony, Song and Ritual« von R. W. Smith, einem für den Einstieg in afrikanische Klänge passenden Musikstück – kraftvoll und wie eine Fanfare. Das Publikum war begeistert und spendete lauten Beifall.

Nicht anders erging es den nachfolgend gespielten Kompositionen – etwa dem Welthit »Africa« der US-Rockband Toto, geschrieben von David Paich und Jeff Porcaro, oder dem traditionellen afrikanischen Lied »Ipharadisi«, wofür den Eckartsweierern ein Chor eingefallen ist, der aus den eigenen Reihen gebildet wurde und den afrikanischen Text sang. Auch die Filmmusik aus dem »Dschungelbuch« forderten den Applaus der Besucher heraus.

Vom Fliegen handelten die Kompositionen, die nach der Pause auf dem Programm standen. Es begann wieder mit einer Fanfare: »Rise Of the Firebird« von Steven Reineke. Es folgten »Superman«, ein zauberhaft von der Querflötengruppe des Orchesters gespieltes »Flying Flutes«, »Hindenburg«, die musikalische Darstellung des schrecklichen Luftschiff-Unglücks in Amerika, und »Ris­e Like a Phoenix«, nach dem Lied der Eurovision 2014, gesungen – allerdings in seinem eigenem Bariton – von Orchestermitglied David Bohnert, der dafür natürlich seinen besonderen Beifall bekam. Lebhafter und bunter kann ein Konzertprogramm kaum sein.

Die drei Zugaben konnten nur mit Mühe das Publikum vom Ende des Konzerts überzeugen.

 
 
 

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