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Frühlingskonzert 2018

Ein Blasmusik-Konzert mit vielen persönlichen Anspielungen gaben die Musiker des Musikvereins Eckartsweier am Samstagabend vor großem Publikum in der Festhalle. (Artikel auf baden online am 08. Mai 2018, Autor Klaus Elff)

Die Eckartsweierer Musiker bescherten ihrem neuen Dirigenten René Cristina eine gelungene Konzertpremiere. ©Klaus Elff
Die Eckartsweierer Musiker bescherten ihrem neuen Dirigenten René Cristina eine gelungene Konzertpremiere. ©Klaus Elff
 

Der neue Dirigent René Cristina lieferte am Samstagabend in der Festhalle von Eckartsweier sein erstes Konzert mit dem Musikverein ab und konnte gleich die Herzen der Besucher gewinnen. Schon nach dem ersten Stück, der »Fanfare Festive« von Michael Geisler, gab es schönen Beifall. »Zeichen der Zeit« von Armin Koffer, »Les Miserables« von Claude-Michel Schönberg, »Spanish Fever« von Jay Chattaway, »Dream Cruise« von Satoshi Yagisawa, »Virginia« des bekannten holländischen Blasmusik-Komponisten Jacob de Haan oder die Polka »Ein halbes Jahrhundert« von Very Rickenbacher waren weitere Stücke, die von den Zuhörern sehr wohlwollend aufgenommen wurden.

Gründungsmitglieder hatten Musikwünsche frei

Der MVE feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Daher hatten die Musiker ein Jubiläumsprogramm zusammengestellt, das vor allem im zweiten Teil eine sehr persönliche Note bekam. Drei der Musiker, Klaus Kimmer, Erich Nagel und Edgar Reuter, sind seit Anfang an dabei. Aus diesem Grund hatte sich jeder von ihnen ein Musikstück wünschen dürfen, an dem sie in den vergangenen 50 Jahren mitgewirkt haben. Dabei bekamen sie auch Gelegenheit, über sich und ihren Musikwunsch zu reden.

Kimmer: Vom Beisitzer bis zum langjährigen Vorsitzenden

Klaus Kimmer hatte sich »Jagdschloss Waldenbuch« von Hans Freivogel gewünscht. »Klaus Kimmer hat in unserem Verein alle möglichen Positionen durchgemacht«, wurde er von den beiden Moderatoren des Abends, Susanne Krieg und David Bohnert, vorgestellt. Vom Beisitzer über Kassierer bis zum langjährigen Vorsitzenden war alles dabei.

Anhaltender Beifall für die Gefeierten

Erich Nagel wünschte sich »City 2000« von Alfred Ernst Ahne, eine Komposition, die zeigen soll, wie Ahne sich in der Mitte des vorigen Jahrhunderts die Welt von heute vorgestellt hat. Susanne Krieg ist übrigens Nagels Tochter. Edgar Reuter, der früher lange Jahre selbst die Moderation gemacht hatte, wählte die »Herz-Schmerz-Polka« von Vaclav Blaha, dem tschechischen Volksmusik-Komponisten. Susanne Krieg und David Bohnert sangen die Polka im Duett. Anhaltender Beifall jeweils für den Gefeierten war die Anerkennung aus dem Publikum.

Gag in den Zugaben

Für die Zugaben hatten sich die Musiker noch einen Gag für ihre drei »Senioren« ausgedacht. Zu der Polka »Dem Land Tirol die Treue« hatten sie einen Text für die Jubilare geschrieben und gesungen. Da war kein Halten mehr. Bei einer weiteren Zugabe verließen die Musiker schließlich unter dem Beifall des Publikums in der vollen Halle langsam, einer nach dem anderen, die Bühne, bis der Dirigent René Cristina allein auf der Bühne stand, so wie zu Beginn, als er die Musiker rufen musste, auf das sie endlich zu kommen hatten.


 
 
 

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