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Abwechslungsreiches Frühlingskonzert in Eckartsweier

Publikum will vom Musikverein viele Zugaben / Vom Marsch bis zum Musical (Artikel in der Kehler Zeitung am 23. Mai 2017, Autor Klaus Elff)

Frühlingskonzert 2017 © Klaus Elff

Das Frühlingskonzert des Musikvereins Eckartsweier am Samstag in der Halle an der Schutter ist gut angekommen –drei Zugaben forderte das Publikum.

»Jupiter Hymn« hieß die Eröffnung des Konzertabends in Eckartsweier, und die Besucher spendeten herzlichen Beifall. Johann de Meij, niederländischer Komponist und Musiker, hat dieses Musikstück nach dem vierten Satz aus »Die Planeten« von Gustav Holst für das Blasorchester arrangiert, und auch beim Konzert des Musikvereins Eckartsweier am Samstag verfehlte es seine Wirkung auf das Publikum nicht. 
 Zwei Mitglieder des Eckartsweierer Orchesters, Susanne Krieg und David Bohnert, führten mit vielen Informationen und launigen Versen durch ein reichhaltiges Programm mit Musiken aus aktuellen Kompositionen.

Das »Cassiopeia« von Carlos Marques folgte im Programm. Darin wird die Geschichte einer eitlen Frau und deren Bestrafung aus der griechischen Mythologie erzählt. Daraus ergab sich natürlich eine lange Erzählmöglichkeit für die Moderatoren; die beiden jungen Musiker machten das genüsslich und gekonnt wie bei allen ihren Ansagen und ernteten entsprechenden Beifall.

Filmmusik
Musik aus der Filmreihe »Pirates of the Caribbean«, das »At World’s End« von Hans Zimmer und das »Lord Tullamore« von Carl Wittrock waren noch vor der Pause zu hören, und danach spielten die Musiker aus Eckartsweier unter der Leitung ihres Dirigenten Bernhard Hoffmann nach dem Konzertmarsch »Arsenal« von Jan Van der Roost eine Reihe von Musical-Kompositionen. Da erklang die Musik zu »Joseph« von Andrew Lloyd Webber, aus dem »Tanz der Vampire“ von Jim Steinman, »König der Löwen« von Hans Zimmer und aus Michael Kunzes »Elisabeth«. Immer wieder wurde die Mannschaft von Hoffmann mit Applaus bedacht.

Ganz besonderer Beifall brandete allerdings beim letzten Programmpunkt auf, bei »Ich gehör nur mir« aus »Elisabeth«. Das Mitglied des Orchesters Manuela Bär hatte sich diesen Song zu eigen gemacht und trug es mit Herz und Verve vor. Der verdiente Applaus war mehr als herzlich und forderte Zugaben; derer gab es dann drei, als zweite den »Walzer Nr. 2« von Schostakowitsch, und zum Schluss natürlich eine Polka. Ein schöner musikalischer Abend in Eckartsweier ging aber dann doch zu Ende.

 
 
 

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